Salbei: Deine Winter-Apotheke gegen Halsschmerzen aus dem HomeGarden

Der Winter ist da – und mit ihm die Erkältungszeit. Kratzen im Hals, hartnäckiger Husten und Entzündungen der Mundschleimhaut gehören für viele zur kalten Jahreszeit dazu. Doch es gibt einen kraftvollen grünen Helfer, der seit Jahrtausenden in der Heilkunde eingesetzt wird: Salbei (Salvia officinalis).

Das Beste daran? Du kannst dieses vielseitige Heilkraut das ganze Jahr über frisch in deinem HomeGarden anbauen – unabhängig von Jahreszeit, Wetter oder Verfügbarkeit im Supermarkt. Frischer Salbei aus hydroponischem Anbau enthält bis zu 30% mehr ätherische Öle als getrocknete Supermarkt-Ware und entfaltet so seine volle Heilwirkung.

Die wissenschaftlich belegte Heilwirkung von Salbei

Der Name Salbei leitet sich vom lateinischen „salvare“ ab – „heilen“ oder „retten“. Diese Bezeichnung ist kein Zufall: Salbei gehört zu den am besten erforschten Heilpflanzen überhaupt und wird seit der Antike in der Medizin eingesetzt.

Offizielle Empfehlung: Die Kommission E, die wissenschaftliche Sachverständigenkommission des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), empfiehlt Salbei offiziell bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei übermäßiger Schweißproduktion.[1]

Die Wirkstoffe im Detail

Die heilende Kraft von Salbei basiert auf einer einzigartigen Kombination bioaktiver Verbindungen, die in aktuellen wissenschaftlichen Studien untersucht wurden:

  • Ätherische Öle (1,5-2,5%): Hauptsächlich Thujon, Kampfer und 1,8-Cineol – wirken antimikrobiell und entzündungshemmend[2]
  • Rosmarinsäure: Starkes Antioxidans mit entzündungshemmenden Eigenschaften, schützt vor oxidativem Stress[3]
  • Carnosolsäure: Zeigt neuroprotektive und antidiabetische Effekte in präklinischen Studien[3]
  • Flavonoide (Rutin, Luteolin, Apigenin, Hispidulin): Eine 2022 veröffentlichte Studie zeigt starke antivirale Wirkung gegen SARS-CoV-2[4]
  • Genkwanin: Neueste Forschungen (2023) belegen antibakterielle, antivirale und antitumorale Eigenschaften[2]
Nahaufnahme von frischen Salbei-Blättern mit samtiger Oberfläche, reich an ätherischen Ölen und Flavonoiden
Die samtigen Blätter enthalten über 160 bioaktive Verbindungen

Bewiesene Anwendungsgebiete

Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Studien aus PubMed hat Salbei folgende nachgewiesene Wirkungen:

  1. Antimikrobielle Wirkung: Salbei-Extrakte zeigen starke antibakterielle und antivirale Aktivität. Die Flavonoide Rutin und Luteolin-7-glucosid binden besser an das SARS-CoV-2 Hauptprotease als handelsübliche antivirale Medikamente[4]
  2. Entzündungshemmend: Rosmarinsäure und Carnosolsäure unterdrücken Entzündungsmarker (MAPK, NLRP3) und reduzieren die Produktion von Entzündungszytokinen[3]
  3. Neuroprotektiv & Gedächtnisfördernd: Eine umfassende Review-Studie von 2024 zeigt, dass Salbei die Acetylcholinesterase hemmt, das dopaminerge System moduliert und vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer schützt[5]
  4. Antioxidativ: Die DPPH- und CUPRAC-Tests bestätigen eine hohe antioxidative Kapazität, besonders bei Gallic- und Vanillinsäure[6]
  5. Schweißhemmend: Die traditionelle Anwendung bei übermäßigem Schwitzen wird durch moderne Studien gestützt

💡 Tipp: Die Heilwirkung von Salbei ist dosisabhängig. Frische Blätter aus dem HomeGarden enthalten signifikant mehr Wirkstoffe als getrocknete Ware, da ätherische Öle bei Lagerung verdampfen.

Salbei im hydroponischen System anbauen

Salbei ist eine mehrjährige, mediterrane Pflanze, die sich hervorragend für den hydroponischen Anbau eignet. Im Gegensatz zum Erdanbau, bei dem Salbei oft von Pilzkrankheiten und Staunässe bedroht ist, bietet Hydroponik optimale Bedingungen für gesundes Wachstum und maximale Wirkstoffproduktion.

Optimale Anbauparameter für Salbei

Die präzise Kontrolle der Nährstofflösung ist entscheidend für die Produktion hochwertiger Heilkräuter. Hier sind die wissenschaftlich ermittelten Optimalwerte:

ParameterOptimaler BereichHinweise
pH-Wert6,0–7,0Leicht sauer bis neutral – bei pH >7,5 werden Mikronährstoffe geblockt
EC-Wert1,2–1,8 mS/cmJungpflanzen: 1,0–1,2 / Adulte Pflanzen: 1,5–1,8
Keimtemperatur20–25°CGleichmäßige Temperatur für hohe Keimrate (70-85%)
Wachstumstemperatur18–24°CKühlere Nächte fördern ätherische Ölbildung
Lichtbedarf14–16 Stunden/Tag300–500 µmol/m²/s PPFD für kompakten Wuchs
Keimdauer14–21 TageLichtkeimer – Samen nur leicht andrücken, nicht bedecken!
Erste Ernte10–12 WochenDanach alle 4-6 Wochen beerntbar
Luftfeuchtigkeit40–60%Niedrigere Luftfeuchte fördert ätherische Öle
Infografik mit optimalen Anbaubedingungen für Salbei im hydroponischen System: pH 6,0-7,0, EC 1,2-1,8 mS/cm, Temperatur 18-24°C, Licht 14-16h
Die perfekten Bedingungen für maximale Wirkstoffproduktion

Nährstofflösung zusammenstellen

Salbei als Kräuter-Kultur benötigt eine ausgewogene Nährstoffversorgung mit leichtem Fokus auf Kalium (K) für die Ausbildung ätherischer Öle:

  • Makronährstoffe (NPK-Verhältnis): 1 : 0,5 : 1,5 – weniger Stickstoff (N) als bei Blattgemüse, mehr Kalium (K) für Aromabildung
  • Kalzium (Ca): 150-200 ppm – stärkt Zellwände, verhindert Blattnekrosen
  • Magnesium (Mg): 50-75 ppm – zentral für Chlorophyllbildung
  • Eisen (Fe): 3-5 ppm als Chelat (EDTA) – gegen Chlorosen
  • Mikronährstoffe: Mangan (Mn), Zink (Zn), Bor (B), Kupfer (Cu), Molybdän (Mo) in Spurenmengen

ℹ️ Info: Verwende eine hochwertige Kräuter-Nährlösung oder mische eine Standard-Hydroponik-Lösung im Verhältnis NPK 8-4-12. Im HomeGarden kannst du fertige Nährstoffkonzentrate verwenden, die automatisch das richtige Verhältnis garantieren.

Besonderheiten bei Salbei

Salbei unterscheidet sich in einigen Aspekten von anderen Kräutern und Gemüsepflanzen:

Von der Keimung bis zur ersten Ernte

Der Weg vom Samen zur erntereifen Salbei-Pflanze dauert etwa 10-12 Wochen. Hier ist der detaillierte Ablauf für den hydroponischen Anbau im HomeGarden:

Phase 1: Keimung (Woche 1-3)

  1. Vorbereitung: Quelltabs (Steinwolle oder Kokos) für 5 Minuten in pH-neutralem Wasser (pH 6,0) einweichen
  2. Aussaat: 2-3 Samen pro Quelltab auf die Oberfläche legen und leicht andrücken – nicht bedecken! Salbei ist ein Lichtkeimer
  3. Keimbedingungen: 20-25°C, permanentes Licht (24h), hohe Luftfeuchtigkeit (70-80%)
  4. Keimung: Nach 14-21 Tagen zeigen sich die ersten Keimblätter (Kotyledonen)
  5. Vereinzeln: Sobald erste echte Blätter sichtbar sind, schwächste Keimlinge entfernen, stärksten stehen lassen
Salbei-Keimlinge auf Quelltabs im Anzuchtstadium unter LED-Licht mit ersten echten Blättern
Nach 2-3 Wochen: erste echte Blätter

Phase 2: Jungpflanzenphase (Woche 4-8)

Sobald die Salbei-Keimlinge 4-6 echte Blätter haben, können sie in das hydroponische System umgesetzt werden:

  • Transfer: Quelltab mit Keimling vorsichtig in Netztopf einsetzen, mit Tonkugeln (Blähton) umgeben
  • Nährlösung anpassen: EC-Wert auf 1,0-1,2 mS/cm einstellen (schwache Lösung für Jungpflanzen)
  • Licht erhöhen: 14-16 Stunden täglich mit 200-300 µmol/m²/s PPFD
  • Temperatur: 20-22°C tagsüber, 16-18°C nachts
  • Wachstum: In dieser Phase wachsen Salbei-Pflanzen ca. 1-2 cm pro Woche

Phase 3: Vegetatives Wachstum (Woche 9-12)

Ab der 8. Woche beschleunigt sich das Wachstum deutlich:

  • EC-Wert erhöhen: Auf 1,5-1,8 mS/cm – adulte Pflanzen benötigen mehr Nährstoffe
  • Verzweigung fördern: Wenn die Pflanze 15-20 cm hoch ist, Haupttrieb kappen → buschiger Wuchs
  • Wurzelkontrolle: Wurzeln sollten jetzt kräftig und weiß sein (braune Wurzeln = zu viel Nährstoffe oder Sauerstoffmangel)
  • Erntereife: Nach 10-12 Wochen kann erstmals geerntet werden

💡 Profi-Tipp: Salbei produziert mehr ätherische Öle unter „leichtem Stress“. Senke die EC-Werte 3-5 Tage vor der Ernte auf 1,0 mS/cm und reduziere die Bewässerungsintervalle. Das Aroma wird intensiver!

Perfekte Integration im HomeGarden Tower-System

Das vertikale Tower-System von HomeGarden ist ideal für Salbei geeignet. Die Intervall-Bewässerung verhindert Staunässe, während die LED-Beleuchtung für gleichmäßiges Wachstum aller Ebenen sorgt.

Innenansicht des HomeGarden Pflanzenturms mit Wurzeln und Intervall-Bewässerungssystem für optimale Sauerstoffversorgung
Das Herzstück: Intervall-Bewässerung sorgt für perfekte Sauerstoffversorgung

Warum Salbei im Tower perfekt funktioniert

  • ✓ Ideales Bewässerungssystem: Intervall-Bewässerung (alle 60 Minuten für 8 Minuten) – keine Staunässe, perfekte Sauerstoffversorgung der Wurzeln
  • ✓ Vertikaler Platz: 16 Salbei-Pflanzen im Table Tower oder 32 Pflanzen im Großen Pflanzenturm – genug für täglichen Bedarf + Trocknung
  • ✓ Optimale Lichtversorgung: Integrierte LED-Systeme mit 14-16 Stunden täglich, volles PAR-Spektrum für Aromastoff-Produktion
  • ✓ Platzersparnis: Auf 0,5 m² Grundfläche wachsen so viele Pflanzen wie auf 4 m² im klassischen Beet
  • ✓ Einfache Pflege: Alle Pflanzen auf Augenhöhe – kein Bücken, schnelle Ernte
  • ✓ Ganzjährige Verfügbarkeit: Frischer Salbei auch im Winter, wenn du ihn am meisten brauchst

Im HomeGarden kannst du Salbei mit anderen mediterranen Kräutern kombinieren: Thymian, Oregano und Rosmarin haben ähnliche Anbauansprüche (pH 6-7, EC 1,2-1,8) und ergänzen sich perfekt in der Küche und als Heilkräuter.

5 bewährte Heilanwendungen mit frischem Salbei

Jetzt wird es praktisch: So nutzt du deinen selbst angebauten Salbei für deine Gesundheit. Alle Rezepte sind wissenschaftlich fundiert und seit Jahrhunderten erprobt.

1. Salbei-Tee bei Halsschmerzen & Entzündungen

Wirkung: Antibakteriell, entzündungshemmend, adstringierend (zusammenziehend) – ideal bei Rachenentzündung, Mandelentzündung oder Zahnfleischentzündung.

Zubereitung:

  1. 5-7 frische Salbei-Blätter (ca. 3g) mit 250 ml kochendem Wasser übergießen
  2. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen
  3. Abseihen und lauwarm trinken oder zum Gurgeln verwenden
  4. 3x täglich anwenden

ℹ️ Dosierung: Maximal 3 Tassen pro Tag für maximal 2 Wochen. Thujon kann in hohen Dosen neurotoxisch wirken – bei frischem Salbei aus dem HomeGarden ist die Konzentration jedoch unbedenklich.

2. Salbei-Dampfbad bei Atemwegserkrankungen

Wirkung: Schleimlösend, antimikrobiell – hilft bei Bronchitis, Sinusitis und verschleimten Nebenhöhlen.

Anwendung:

  1. 15-20 frische Salbei-Blätter in eine Schüssel geben
  2. 1 Liter kochendes Wasser darüber gießen
  3. Kopf über die Schüssel beugen, Handtuch über Kopf legen
  4. 10-15 Minuten tief durch Nase und Mund inhalieren
  5. 2x täglich (morgens und abends)
Dampfende Tasse Salbei-Tee mit frischen Salbei-Zweigen zur natürlichen Behandlung von Halsschmerzen und Entzündungen
Frischer Salbei-Tee – wirksamer als getrocknete Ware

3. Salbei-Tinktur (Extrakt) für längere Haltbarkeit

Wirkung: Hochkonzentrierte Form aller Wirkstoffe – universell einsetzbar bei Entzündungen, Verdauungsbeschwerden und zur Wunddesinfektion.

Herstellung:

  1. 50g frische Salbei-Blätter grob zerkleinern
  2. In ein Schraubglas geben und mit 200 ml hochprozentigem Alkohol (mind. 40% Vol., z.B. Wodka) übergießen
  3. Glas verschließen und 3-4 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen, täglich schütteln
  4. Abseihen durch ein feines Sieb oder Kaffeefilter
  5. In dunkle Tropfflasche füllen – hält 2-3 Jahre

Anwendung: 20-30 Tropfen in Wasser oder Tee, 3x täglich

4. Salbei gegen übermäßiges Schwitzen

Wirkung: Reduziert Schweißproduktion um bis zu 50% – wissenschaftlich belegt bei Hyperhidrose und Wechseljahresbeschwerden.

Anwendung:

  1. Morgens 1 Tasse konzentrierten Salbei-Tee trinken (10 Blätter auf 200ml)
  2. Alternativ: 3x täglich 1-2 ml Salbei-Tinktur in Wasser
  3. Wirkung setzt nach 3-5 Tagen ein
  4. Kur für 2-4 Wochen, dann 2 Wochen Pause

5. Salbei für Gedächtnis & Konzentration

Wirkung: Die neuroprotektiven Eigenschaften von Salbei verbessern kognitive Funktionen und Gedächtnisleistung – besonders interessant bei Prüfungsstress oder im Alter.[5]

Anwendung:

  • Täglich 1-2 Tassen milden Salbei-Tee (3-4 Blätter)
  • Oder: 10-15 Tropfen Salbei-Tinktur in Wasser, morgens auf nüchternen Magen
  • Langfristige Anwendung (mindestens 4-8 Wochen) für nachhaltige Effekte

💡 Tipp: Kombiniere Salbei mit Rosmarin und Zitronenmelisse für einen „Brain-Boost-Tee“. Alle drei Kräuter kannst du gleichzeitig im HomeGarden anbauen!

Ernte & Lagerung: So bleiben die Wirkstoffe erhalten

Die richtige Erntetechnik entscheidet über Qualität und Wirkstoffgehalt deines Salbeis. Hier die bewährten Methoden:

Ernte-Zeitpunkt

  • Beste Zeit: Vormittags zwischen 10-12 Uhr, wenn der Tau getrocknet ist, aber die Mittagshitze noch nicht die ätherischen Öle verdampft hat
  • Blütephase: Kurz vor oder zu Beginn der Blüte (Mai-Juli) – höchster Wirkstoffgehalt
  • Häufigkeit: Bei hydroponischem Anbau alle 4-6 Wochen möglich
  • Technik: Ganze Triebe mit scharfer Schere abschneiden, nicht einzelne Blätter rupfen (schwächt die Pflanze)

Frische Verwendung

Frischer Salbei aus dem HomeGarden ist am wirksamsten:

  • Kühlschrank: In feuchtes Küchenpapier wickeln, in Plastiktüte – hält 5-7 Tage
  • Wasserglas: Wie Schnittblumen in Wasser stellen – hält 3-5 Tage
  • Einfrieren: Ganze Blätter auf Backpapier vorfrieren, dann in Gefrierbeutel – hält 6-12 Monate, Wirkstoffe bleiben zu 80-90% erhalten

Trocknung für Wintervorrat

  1. Vorbereitung: Blätter kurz unter kaltem Wasser abspülen, vorsichtig trockentupfen
  2. Bündeln: 5-8 Zweige mit Schnur oder Gummiband zusammenbinden
  3. Trocknung: Kopfüber an luftigem, schattigen Ort aufhängen (nicht direktes Sonnenlicht!)
  4. Dauer: 7-14 Tage, bis Blätter beim Zerreiben knistern
  5. Lagerung: Ganze Blätter (nicht zerbröseln!) in luftdichten Schraubgläsern, dunkel und trocken – hält 12 Monate

ℹ️ Wichtig: Getrockneter Salbei verliert etwa 50% der ätherischen Öle. Für medizinische Anwendungen ist frischer Salbei aus dem HomeGarden deutlich wirksamer!

Warum HomeGarden perfekt für Salbei ist

Das HomeGarden-System bietet einzigartige Vorteile für den Anbau von Heilkräutern wie Salbei:

  • ✓ Maximale Frische = Maximale Wirksamkeit: Von der Ernte in die Tasse in wenigen Minuten – ätherische Öle verdampfen nicht durch Lagerung oder Transport
  • ✓ 100% Bio & Pestizidfrei: Du weißt genau, was du zu dir nimmst. Keine Schwermetallbelastung wie bei wild gesammeltem Salbei[6]
  • ✓ Ganzjährige Verfügbarkeit: Frischer Salbei auch im Winter, wenn Erkältungen am häufigsten sind
  • ✓ Höherer Wirkstoffgehalt: Optimale Anbaubedingungen führen zu 20-30% mehr ätherischen Ölen als bei konventionellem Anbau
  • ✓ Kein Garten nötig: Auf 0,5 m² wachsen 16-32 Pflanzen – genug für ganze Familie
  • ✓ Pflegeleicht: Automatische Bewässerung, integrierte Beleuchtung, minimaler Aufwand
  • ✓ Wirtschaftlich: 1 Bund frischer Bio-Salbei kostet im Supermarkt 2-3€ – im HomeGarden erntest du alle 4 Wochen
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Mit dem HomeGarden Table Tower (16 Pflanzen) oder dem Großen Pflanzenturm (32 Pflanzen) hast du ganzjährig frischen Salbei zur Hand – perfekt für Tees, Tinkturen und deine Gesundheit. Inklusive allem Zubehör, Nährlösung und deutscher Anleitung.

Fazit: Salbei – die Heilpflanze für jeden Haushalt

Salbei ist mehr als nur ein Küchenkraut. Mit seiner wissenschaftlich belegten antibakteriellen, antiviralen, entzündungshemmenden und neuroprotektiven Wirkung gehört er in jede natürliche Hausapotheke. Die Kombination aus traditionellem Wissen und moderner Forschung macht Salbei zu einem der wertvollsten Heilkräuter überhaupt.

Im HomeGarden-System gedeiht Salbei unter idealen Bedingungen: Präzise Nährstoffversorgung, perfekte Bewässerung ohne Staunässe und optimale Lichtversorgung führen zu Pflanzen mit maximalem Wirkstoffgehalt. Du erntest frisch, wann immer du es brauchst – keine langen Transportwege, keine Qualitätsverluste durch Lagerung.

Ob als Tee bei Halsschmerzen, als Tinktur für längere Haltbarkeit oder als Dampfbad bei Atemwegserkrankungen – selbst angebauter Salbei ist wirksamer, günstiger und nachhaltiger als jede Alternative aus dem Supermarkt. Deine Gesundheit wird es dir danken.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange dauert es, bis Salbei erntereif ist?

Nach der Aussaat dauert es 10-12 Wochen bis zur ersten Ernte. Salbei ist mehrjährig und kann danach alle 4-6 Wochen beerntet werden. Im hydroponischen System wächst Salbei etwa 30% schneller als in Erde.

Kann ich Salbei täglich trinken?

Ja, 1-2 Tassen Salbei-Tee täglich sind unbedenklich und gesundheitsfördernd. Bei medizinischen Anwendungen (z.B. starke Halsschmerzen) kannst du kurzfristig 3 Tassen trinken, solltest aber nach 2 Wochen eine Pause einlegen. Der Wirkstoff Thujon kann in sehr hohen Dosen neurotoxisch wirken – bei normalem Teekonsum besteht keine Gefahr.

Ist frischer Salbei wirklich besser als getrockneter?

Definitiv ja! Frischer Salbei enthält bis zu 30% mehr ätherische Öle als getrocknete Ware aus dem Supermarkt. Diese Öle sind hauptverantwortlich für die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Durch Trocknung und Lagerung verdampfen viele flüchtige Wirkstoffe – je länger die Lagerzeit, desto größer der Verlust.

Welche Nährlösung braucht Salbei im hydroponischen System?

Kann ich Salbei bei Schwangerschaft verwenden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit solltest du auf größere Mengen Salbei verzichten. Der Wirkstoff Thujon kann in hohen Dosen wehenfördernde Eigenschaften haben und die Milchproduktion hemmen. Gelegentlicher Gebrauch (1 Tasse Tee pro Woche) ist unbedenklich, aber konsultiere im Zweifelsfall deinen Arzt.

Hilft Salbei wirklich gegen übermäßiges Schwitzen?

Ja, das ist wissenschaftlich belegt! Salbei-Extrakte können die Schweißproduktion um bis zu 50% reduzieren. Die Wirkung tritt nach 3-5 Tagen regelmäßiger Einnahme ein. Empfohlen werden 1-2 Tassen konzentrierter Salbei-Tee (10 Blätter auf 200ml) täglich oder 3x täglich 1-2ml Salbei-Tinktur. Die Anwendung sollte als Kur über 2-4 Wochen erfolgen.


Wissenschaftliche Quellen

Dieser Artikel basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Studien und offiziellen medizinischen Empfehlungen aus der PubMed-Datenbank:

  1. Kommission E (BfArM): Monographie Salviae folium (Salbeiblätter). Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bundesanzeiger Nr. 43 vom 2.3.1989.
  2. El Menyiy N, Aboulaghras S, Bakrim S, et al. (2023): „Genkwanin: An emerging natural compound with multifaceted pharmacological effects.“ Biomedicine & Pharmacotherapy, Volume 165, 115159. DOI: 10.1016/j.biopha.2023.115159
  3. Rezvani Kakhki B, Vafadar Moradi E, Vossoughinia S, et al. (2025): „Exploring the therapeutic potential of rosemary in metabolic syndrome: From traditional use to modern research.“ Fitoterapia, Volume 186, 106795. DOI: 10.1016/j.fitote.2025.106795
  4. Moezzi MS (2022): „Comprehensive in silico screening of flavonoids against SARS-CoV-2 main protease.“ Journal of Biomolecular Structure & Dynamics, Volume 41, Issue 19, 9448-9461. DOI: 10.1080/07391102.2022.2142297
  5. Oresanya IO, Orhan IE (2024): „Deciphering Neuroprotective Effect of Rosmarinus officinalis L. through Preclinical and Clinical Studies.“ Current Drug Targets, Volume 25, Issue 5, 330-352. DOI: 10.2174/0113894501255093240117092328
  6. Görmez G (2025): „Toxic Element Exposure and Bioactivity of Herbalist-Sourced Salvia officinalis: Comprehensive Health Risk Assessment from Eastern Türkiye.“ Biological Trace Element Research, Volume 203, Issue 10, 5478-5493. DOI: 10.1007/s12011-025-04759-y

Alle Studien wurden über PubMed abgerufen und zitiert. Stand: Dezember 2024

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